Depressionen & Co.

Depressionen – die unerkannte Epidemie

„Der gefährlichste Feind ist der, den man nicht wahrnimmt – denn, man verhält sich so, als ob dieser Feind gar nicht existiert! Damit kann dieser Feind schalten und walten wie er will, er hat völlig freie Hand und nichts und niemand wird seinem Treiben Einhalt gebieten, bis er sein zerstörerisches Werk vollendet hat!“ (Verfasser bekannt)

EIN großes Dilemma bei Depressionen ist, dass diese oft nicht als solche erkannt werden - sowohl vom Betroffenen selbst, als auch von Angehörigen, Umfeld, Ärzten,Therapeuten. Das wiederum liegt oft daran, dass man eine falsche, oder keine richtige Vorstellung von der Krankheit hat und andererseits die wirklichen Anzeichen/Symptome nicht oder nur unzureichend kennt.

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Unterstützt die Produktion positiver Hormone wie Dopamin und Serotonin. Bremst hingegen die negativen wie Noradrenalin und Cortisol.

Doch eigentlich gibt schon eine Betrachtung der eigentlichen Bedeutung des Wortes die richtige Richtung an! Was bedeutet Pressen – lateinisch pressio? Natürlich Druck! Kompression (vergl. Kompressor) = ZusammenDRÜCKEN. Impression = EinDRUCK. Expression = AusDRUCK. Und in diesem Sinne bedeutet Depression = NiederDRÜCKEN! Denn auch an der Börse gibt es eine Depression und da würde niemand darauf kommen, dass die Börsenkurse traurig wären und weinend in der Ecke sitzen, wobei das in der Phase bei einigen Brokern durchaus sein könnte. Nein, gemeint ist vielmehr, dass die Kurse massiv heruntergedrückt werden. Depression = Herunterdrücken!

Gesundheitlich beim Menschen bedeutet das, dass die LEBENSKRAFT heruntergedrückt ist!

Das muss nicht immer bedeuten, dass jemand in der Ecke sitzt, weint und mit niemandem spricht – kann sein, muss aber nicht. Oft ist es so, das durch die niedergedrückte Lebenskraft einfach keine Energie für das Leben da ist. Kein Antrieb, Lustlosigkeit, keine Kraft mehr körperlich, mental, für Emotionen – es kann jegliches Empfinden für Freude, Trauer, Schmerz, Zufriedenheit etc. verloren sein – UNABHÄNGIG von den äußeren Umständen! Das ist ja gerade das kranke.

Depression – die unterschätzte Erkrankung

Neueste Zahlen von Eurostat zeigen, dass etwa jeder zehnte Deutsche in letzter Zeit an einer chronischen Depression leidet! Damit doppelt so viele wie in Italien oder Tschechien und viermal so viele wie in Rumänien (Welt 21.10.2018). Auch wenn diese Zahlen unterschiedlich interpretiert werden – in Deutschland wird die Krankheit besser erkannt, subjektiv andere Einschätzung der Gesundheit etc. - sind diese Tatsachen erschreckend, bedeuten diese doch enorme persönliche als auch gesellschaftliche Probleme. In den Industrieländern steigt ihr Anteil stetig unter den sogenannten „Volkskrankheiten“. Laut WHO wird sie dabei bis 2030 den ersten Platz unter den Krankheiten in den Industriestaaten einnehmen!

Weltweit leiden bisher etwa 450 Millionen Menschen unter psychischen Krankheiten! Laut WHO entfiel in 2015 der Anteil von Depressionen auf 322 Millionen Menschen – etwa 4,4% der Weltbevölkerung, eine Steigerung um 18% innerhalb der letzten 10 Jahre. Im Vergleich dazu sind weltweit etwa 35 Millionen Menschen von Krebs betroffen.

Leider wird die Krankheit oft nicht (rechtzeitig) erkannt, nicht mal vom Gesundheitspersonal! Bei etwa 25% aller Arztbesucher liegen Depressionen vor, werden aber oft nicht erkannt. Etwa 50% aller Betroffenen erhalten keinerlei Behandlung. Von der gesellschaftlichen Akzeptanz ganz zu schweigen. Die Wahrnehmung als wirkliche Krankheit entspricht keinesfalls der tatsächlichen, gesundheitlichen Beeinträchtigung sowie deren Schwere. Oft haben es dadurch die Betroffenen selbst schwer, diese Problematik in ihrer ganzen Tragweite zu erkennen und kommen daher nicht selten erst sehr spät in fachlich kompetente Behandlung.

Die Auswirkungen der Krankheit sind allerdings schon lange nicht mehr zu übersehen. Steigende Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte, längere Therapien, mehr Medikamente, Fehltage wegen Krankheit, steigende Erwerbslosigkeit und Frühverrentung bis hin zu vorzeitigem Tod durch Unfälle und Suizid. Neben dem nicht zu bezifferndem persönlichen Leid entsteht auch der Wirtschaft immer mehr Schaden durch Fehltage und Produktionsausfall. Weltweit laut WHO etwa 1 Billion Dollar jährlich (n-tv 13.04.2016), Allein in Großbritannien auf über 12 Milliarden Pfund pro Jahr, etwa 1% des Bruttosozialproduktes ! ( BBC News 2.9.2009 ), in Deutschland 22 Milliarden Euro (Allianz 13.04.2011), die Kosten für depressionsbedingte Frühverrentungen 1,5 Milliarden Euro (NF 13.10.2018) Durch Stimmungsstörungen und Angstzustände 170 Milliarden Euro in der EU (WHO Europa).

Das Thema Depressionen ist ein weites Feld. Manchmal erscheint diese anfänglich als „Wintertief“ oder als Reaktion auf schwierige persönliche Umstände, um sich dann wieder zu verflüchtigen, gegebenenfalls bleibt es ein einmaliges Ereignis. In anderen Fällen kommt die Depression aber immer wieder und baut sich auf, um dann einen chronischen Verlauf zu nehmen, gehört sie doch zu den stark „rezidivierenden“ Krankheiten. Allein die Ergebnisse sollten den Ernst der Erkrankung erkennen lasen!

WARUM – vielfältige Ursachen

Das also sind die Risiken für Betroffenen, Angehörige, Freunde und Gesellschaft. Aber wie ist so etwas überhaupt möglich, bei unserem so hoch gepriesenen, modernen Gesundheitssystem? Wir haben eine Ärztedichte wie nie zuvor, wir haben jede Menge Psychopharmaka, wir haben Therapiemöglichkeiten wie nie zuvor!

Könnte es sein, dass wir nur gegen Symptome vorgehen, aber die eigentlichen Ursachen gar nicht behandeln? Könnte es etwas mit unseren Lebensumständen zu tu haben?

Zwei Fragen bringen uns auf die richtige Fährte! ZEIT und ORT !

Es war bei weitem nicht immer so, wie heute. Nicht nur die WHO bestätigt die fortlaufende Zunahme in den letzten Jahrzehnten in den entwickelten Ländern / Industrienationen!

Und selbst heute ist die Verbreitung nicht überall gleich. Im Amazonas Regenwald, bei den Buschmännern in der Kalahari, bei den Aboriginals in Australien – kurz, bei den Naturvölkern – welche noch traditionell leben – gibt es das bis heute nicht!!!

Umkehrschluss – es muss etwas mit den Umständen, der Lebensweise in den höher entwickelten Ländern zu tun haben. Wenn dem also so wäre, dann müsste man Depressionen nicht als unabänderliches Schicksal hinnehmen, dann hätte man durchaus Möglichkeiten auf die Erkrankung Einfluss zu nehmen!

Dazu ist es allerdings notwendig das Wesen der Depression zu verstehen, womit haben wir es hier überhaupt zu tun. Wie unterscheidet sich diese ernsthafte Krankheit von einem Stimmungstief, einer zeitweiligen Phase der Niedergeschlagenheit, welche jeder mal hat. Dr. Mitch Golart erklärt dazu Folgendes: „Wer nicht an einer Depression leidet, weiß, dass seine Gefühle nur eine Zeit lang mit ihm Achterbahn fahren und sich dann wieder normalisieren, aber Menschen mit Depressionen fühlen sich im Auf und Ab und im Hin und Her ihrer Gefühle wie in einem außer Kontrolle geratenen Zug, sie haben keine klare Vorstellung, wie oder wann oder ob sie überhaupt jemals aussteigen können.“

Eine Depression ist also weitaus mehr als eine zeitweilige Beeinträchtigung der Gemütsverfassung. Sie kann auch mehr oder weniger von den äußeren Umständen unabhängig und kann auch komplett im Inneren des Menschen selbst entstehen, ungeachtet davon, ob seine Situation tatsächlich so miserabel ist, wie er das empfindet!

Tatsächlich schwierige äußere Umstände verschlimmern die Sache gewöhnlich wesentlich stärker als bei gesunden Menschen. Dabei kann die Relation zwischen Anlass und Auswirkung völlig unverhältnismäßig sein!

In der Fachwelt ist man sich weitestgehend darin einig, dass es nicht DIE eine Ursache gibt, sondern fast immer eine Kombination mehrerer Faktoren zugrunde liegt.

Die Kombination macht's

Es muss also ein ganz bestimmtes Terrain im Menschen vorliegen, eine Kombination von Faktoren, welche ein Feld bilden auf dem diese Krankheit überhaupt erst gedeihen kann – mehr oder weniger in Kombination mit äußeren Umständen. Dabei kann diese Kombination von Faktoren von Mensch zu Mensch durchaus unterschiedlich sein. Denn auch wenn manche Menschen unter gleichen/ähnlichen Umständen leben und/oder sogar die gleichen/ähnlichen genetischen Voraussetzungen haben, bekommen die Einen Depressionen, die Anderen hingegen nicht.

Das die genetische Veranlagung schon einen wesentlichen Einfluss hat, zeigt die Zwillings- und Familienforschung. Etwa 20% der Verwandten von depressiven Menschen werden ebenfalls depressiv, bei nicht Depressiven sind es hingegen 5-10%. Hat ein Elternteil Depressionen, bekommen etwa 20% der Kinder ebenfalls Depressionen und/oder affektive Störungen. Haben allerdings beide Eltern Depressionen bekommen schon 50% der Kinder ebenfalls welche. Bei zweieiigen Zwillingen liegt die häufigkeit, dass beide an Depressionen erkranken bei 0 – 23% , bei eineiigen liegt die Quote bei 33- 92% !

Gleichwohl kann die genetische Veranlagung meistens nicht die alleinige Ursache sein. Zahlreiche Forschungen belegen, dass zunehmend mehr äußere Faktoren mit beteiligt sind wie etwa Ernährung, Lebensführung, Lebenswandel, familiäre Verhältnisse, soziale Verhältnisse, Arbeit sowie Arbeitsbedingungen, Umwelteinflüsse - selbst Bildung!

Zu den „Segnungen“ unserer „modernen Industriegesellschaft“ gehören leider auch immer mehr „Errungenschaften“, welche ein vorzügliches Terrain für die Entwicklung von Depressionen bereiten!

In einer Welt des „Werteverfalls“ brechen herkömmliche familiäre Strukturen auseinander. Damit werden die familiären Verhältnisse oft schwieriger, einhergehend mit schwieriger wirtschaftlicher Situation – schlimmstenfalls mit sozialem Abstieg. Damit einher gehen natürlich große psychische Belastungen und die „gesunde Lebensweise“ leidet. Angefangen damit, dass die gesunde Ernährung auf der Strecke bleibt. Die Arbeitswelt wird für viele schwieriger - erhöhter Leistungsdruck, Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes, steigende Anforderungen, weniger Erholung. Der Alltag wird immer hektischer, Überforderung in vielen Bereichen, Stress baut sich auf, weniger Schlaf. Traumatische Erlebnisse nehmen zu – von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter. Suchtmittel sind leichter zugänglich als je zuvor. Schädliche Umwelteinflüsse, wie belastete Luft, erhöhte Strahlungen, Gifte, gefährliche Chemikalien – ob am Arbeitsplatz oder zu Hause. Und selbst Medikamente, welche eigentlich helfen sollen, können manchmal schädlich wirken.

Nicht zuletzt können Depressionen als sogenannte komorbide Erkrankungen – also als zusätzliche, folgende Erkrankung entstehen. Manchmal entwickeln sich Depressionen als Folge einer Sucht – egal welcher. Asperger Autisten entwickeln auch häufig eine Depression/bipolare Störung – kein Wunder, wenn man auf dem „falschen Planeten“ lebt, wo für einen fast nichts zueinander passt, ist das sehr frustrierend.

Bei all diesen Dingen gibt es manches, was man nicht selber beeinflussen kann – anderes dagegen schon! Selbst biologische Strukturen als auch genetische Veranlagungen können bis zu einem gewissen Grade beeinflusst werden! Denn der gesamte Mensch besteht aus Materie – chemischen Elementen. Bei der Geburt haben wir ein „Startpaket“ mitbekommen – mehr oder weniger gut. Das müssen wir im Laufe des Lebens immer wieder regenerieren, durch Essen, Trinken, Atmen etc. Und je nachdem, welches Material wir unserem Körper anbieten, so ist auch die gesamte Substanz. Wobei zu beachten ist, welchen „Umwelteinflüssen“ ist diese dann ausgesetzt, welche Beeinträchtigungen kommen von Außen auf unseren Körper! So können sich durchaus im Laufe des Lebens Gene, Zelle, Organe – die Substanz verändern – zum Guten wie zum Schlechten. Letztendlich ist eben alles in uns, wie der ganze Körper selbst, immer „auch“ Chemie! Im Gehirn auf ganz besondere Weise. Die Neuronen selbst bestehen ja aus chemischen Verbindungen, aber auch deren Verbindungen untereinander werden durch chemische Verbindungen – die Neurotransmitter – überhaupt erst gewährleistet! Auch hier ist die „Materialfrage“ von entscheidender Bedeutung. Wenn also in der Chemie etwas nicht stimmt …...... Daher bezeichnet man psychische Erkrankungen auch zurecht mitunter als „Stoffwechselerkrankung“ des Gehirns.

Auf die Chemie kommt es an

Der „innere Mensch“, unsere Persönlichkeit, das ICH – mit allen Empfindungen, Gefühlen, Handeln, Denken, Charakter – mit allem was wir sind – ist Chemie und entsteht irgendwie, irgendwo im Gehirn! Und gerade vom Zusammenwirken der chemischen Verbindungen dort hängt entscheidend ab, wie gesund wir an Leib und Seele sind!

Oft heißt es bei psychischen Erkrankungen: „organisch ist alles in Ordnung“. Damit will man sagen, das keine (erkennbaren) organischen Schäden vorliegen. Aber damit ein Gehirn richtig funktioniert ist weitaus mehr erforderlich, als dass „nur“ die Zellen mäßige gesamt Struktur da ist.

Die Neurotransmitter

Ohne die Neurotransmitter würde ein Gehirn nicht arbeiten – wir könnten nicht leben! Erst durch deren Arbeit können Neuronen miteinander überhaupt in Verbindung treten – kommunizieren – Informationen austauschen, weiterleiten. Das betrifft die physischen Prozesse, wie etwa Steuerung von Herzschlag, Atmung, Hormonproduktion, Ansteuerung von Muskeln zur Bewegung, Sehen, Hören, Temperaturhaushalt etc. Und es betrifft eben auch unser mentalen Prozesse wie Denken, Wahrnehmungen, Gefühle, Lernen, Phantasie, Stimmungen etc. Denn erst im „Zusammenspiel“, der Signalverarbeitung der Nervenzellen, entsteht genau das. Die ca. 100 Milliarden Neuronen ( laut Max-Planck-Gesellschaft) müssen daher in Sekundenbruchteilen Informationen weiterleiten zur Verarbeitung. Innerhalb einer Zelle erfolgt diese durch elektrische Impulse. Von einer Zelle zur anderen hingegen chemisch, weil die Zellen keine direkte Verbindung haben, sondern durch den sogenannten „synaptischen Spalt“ voneinander getrennt sind an den Synapsen. Der Abstand der Neuronen ist an dieser Stelle ca. knapp ein Millionstel Millimeter. Wenn ein Signal das Neuron elektrisch durchlaufen hat, wird es an der Synapse „übersetzt“ und in ein chemisches Signal umgewandelt. Die Neurotransmitter „schwimmen“ dann zur gegenüberliegenden Nervenzelle, docken dort an und dort wird der Prozess wieder umgekehrt. Das eingegangene chemische Signal wird wieder „übersetzt“, in ein elektrisches umgewandelt, um diese Nervenzelle wieder zu durchlaufen bzw. dort verarbeitet zu werden ( es gibt nur wenige rein elektrische oder gemischte Synapsen). Damit diese Prozesse einwandfrei funktionieren, müssen ausreichend Neurotransmitter vorhanden sein, in der richtigen Signalstärke zwischen den Neuronen arbeiten sowie nicht in ihrer Arbeit behindert werden. Das Gehirn bildet die meisten Neurotransmitter selbst aus den Bausteinen, welche ihm dazu zugeführt werden. So wird zum Beispiel der wichtige Neurotransmitter GABA, welcher eine dämpfende Wirkung hat, aus der Glutaminsäure gebildet. Diese wird durch Ernährung zugeführt – oder eben nicht! Wenn das Gehirn nicht die notwendigen Baustoffe für die Bildung von Neurotransmittern zugeführt bekommt, dann sind eben nicht genug Neurotransmitter da! Aber auch die Lebensweise beeinflusst die Bildung von Neurotransmittern. So wird durch Bewegung/Sport die Produktion von etwa Serotonin – dem „Glückshormon“- angeregt, im Gegenzug der Abbau von Stresshormonen wie Noradrenalin beschleunigt!

Bei Depressionen/psychischen Erkrankungen ist es oft so, dass ein mehr oder weniger starkes Ungleichgewicht bei den Neurotransmittern und/oder der Chemie in den Neuronen vorliegt. Meist sind die positiven, wie Dopamin das „Glückshormon“ und Serotonin das „Zufriedenheitshormon“ zu wenig vorhanden, dafür aber die negativen Stresshormone wie Noradrenalin und Cortisol zu viel vorhanden. Häufig liegt auch ein erhöhter Spiegel von Homocystein vor. Das wirkt als Zellgift und greift die Zellwände an. Damit stört es die elektrische Signalübertragung der Neuronen.

Wenn also die Signalübertragung/die Kommunikation innerhalb des Gehirns dadurch beeinträchtigt und fehlerhaft wird, dann ist das so, als wenn beim Bau eines Gebäudes die Zeichnungen/Infos fehlerhaft wären. Man stelle sich vor, die Materialangaben wären nicht eindeutig, aus welchem Stahl müssen Träger sein, welche Art Ziegel sollen verwendet werden, wie dick sollen Fenster sein, welche Leistung soll die Heizung haben. Was wäre, wenn bei den Maßangaben die Kommastellen verrutscht sind oder gar unterschiedliche Maßeinheiten verwendet werden?! Was wäre, wenn die Statik falsch berechnet ist? Wenn die Leitungen falsch berechnet sind, wenn Gas und Wasseranschluss vertauscht würden und, und, und. Das Haus würde wohl eher zu den Schildbürgern passen. Und was passiert erst, wenn eine komplette Zeichnung vertauscht wurde, weil sie falsch zugestellt wurde??? Statt Eigenheim die vom Baumarkt! Wenn man dieses Beispiel mal auf das Gehirn umlegt, welches ja letztlich alles in unserem Körper steuert, dann ist schnell Schluss mit lustig. Man bedenke, wie viele Millionen Nervenzellen beteiligt sind – Signale durchlaufen – beim Denken, einer Unterhaltung, Lesen, Wahrnehmung der Umwelt, beim Finden einer Entscheidung etwa beim Einkauf, bei der Arbeit, beim Fahren im Straßenverkehr.

Aber wie kommt es überhaupt zu solchen Zuständen im Gehirn?

Was die Chemie stört

mehr dazu demnächst hier........................